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Martin Weber, meine Meinung: Terror und Asyl

Ein 17-jähriger Afghane zieht in einem Regionalzug eine Axt und ein Messer und verletzt fünf Menschen schwer. Der Täter war ein unbegleiteter Flüchtling, der infolge der Asylkrise nach Deutschland kam. Es ist nicht nur diese Tat, die zeigt welche falsche Einschätzung viele von den Menschen hatten, die in unser Land kamen. Zu Beginn der Einwanderungswelle berichteten alle TV-Kanäle und Zeitungen davon, wie gut ausgebildet die Flüchtlinge doch wären. Zu uns würden vor allem die Facharbeiter, Ingenieure und Anwälte kommen, welche schon bald unser Rentensystem sichern würden. Man müsse nun alles daran setzen diese Menschen zu integrieren und ihnen eine dauerhafte Bleibeperspektive zu verschaffen. Die grüne Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt sprach zu diesem Zeitpunkt davon, dass wir „Menschen geschenkt“ bekämen.

Medien und Politik vermittelten dem Bürger somit ein einseitig positives Bild der Flüchtlinge. Wir müssen uns jedoch nur die Herkunftsländer ansehen, aus welchen die meisten Flüchtlinge mit einer nennenswerten Schutzquote kommen, um zu erkennen, dass dieses Bild nicht stimmen kann. Eine nennenswerte Schutzquote und damit eine zumindest zeitweise Bleibeperspektive haben nur Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Irak und Eritrea. Diese Staaten haben allesamt gemein, dass sie von Diktatur oder Bürgerkrieg gezeichnet sind. Den meisten Einwohnern sind bürgerliche und ökonomische Freiheiten nicht bekannt. Fundamentalistische religiöse Ansichten bestimmt den Alltag und das Wertesystem eines Großteils der Bürger dieser Länder. Wir haben uns mit diesen Menschen auch die politischen und religiösen Probleme jener Staaten importiert. Natürlich ist nicht jeder Flüchtling ein potentieller Islamist oder sogar Terrorist. Doch für viele Asylbewerber waren wirtschaftliche Gründe für die Flucht ausschlaggebend. Diese Personen flohen nicht in einen demokratischen Rechtsstaat mit freiheitlichen Werten, sondern aus der Armut in den Wohlfahrtsstaat.

Doch in unser Land können sich nur Menschen integrieren, die unsere Werte, Gesetze und Traditionen akzeptieren. In der Region Herrenberg haben zahlreiche Einwanderer bewiesen, dass es in Deutschland jeder schaffen kann sich eine Existenz aufzubauen, der sich anstrengt und unsere Werte akzeptiert. Diese Einwanderer sind zu Freunden, Bekannten und einige sogar zu deutschen Bürgern geworden. Solche Menschen sind eine ökonomische und kulturelle Bereicherung für unsere Heimat. Wer jedoch nicht bereit ist sich zu integrieren kann auch mit keiner noch so großen Anstrengung von Seiten der Gesellschaft integriert werden. Diese Personen haben sich durch ihre Einstellungen und ihr Verhalten selbst ins gesellschaftliche Abseits katapultiert. Natürlich sind solche Menschen anfälliger für die Propaganda des IS. Dem kann jedoch zukünftig nur damit begegnet werden, dass man genau prüft wer einwandert und politischem und religiösem Extremismus mit der ganzen Härte des Rechtsstaats begegnet. Religiösen Extremisten muss klar sein, dass Deutschland diejenigen welche die Freiheit vernichten wollen auch zügig außer Landes schafft.

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