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CDU bekräftigt Haltung zu Klinik-Neubau und Häusern in Herrenberg und Leonberg - Für breiten Bürgerdialog nach Vorliegen der Medizinkonzeption im Herbst plädiert

"Ein Klinik-Neubau auf dem Flugfeld ist untrennbar mit der medizinischen Weiterentwicklung der Krankenhäuser in Herrenberg und Leonberg verbunden"

Dies haben der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach und der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Helmut Noë, in der jüngsten CDU-Kreisvorstandssitzung in Renningen unterstrichen. Sie bekräftigten damit die gemeinsame Haltung des CDU-Kreisverbandes Böblingen und der CDU-Kreistagfraktion, die deckungsgleich mit entsprechenden Beschlüssen des Kreistages und damit parteiübergreifend unstrittig sei, heißt es weiter in einer Pressemitteilung des CDU-Kreisverbandes.

 "Das bedeutet und beinhaltet klar und eindeutig eine Bestandsgarantie für Herrenberg und Leonberg", erklärte Heubach. Nachdrücklich forderte er dazu auf, dringend notwendige, bereits beschlossene oder zugesagte Investitionen umgehend auf den Weg zu bringen. "Daran führt kein Weg vorbei und das duldet keinerlei Aufschub, vielmehr ist ein Sofortvollzug das Gebot der Stunde." Insbesondere sei es auch in Zukunft notwendig, in Herrenberg wie in Leonberg funktionierende OP-Bereiche und Intensivstationen zu unterhalten. Dies gehöre zu einer zeitgemäßen wohnortnahen Grund- und Notfallversorgung. In Herrenberg gebe es beispielsweise zwingenden Handlungsbedarf, die bestehende Intensivstation - inzwischen über 30 Jahre alt - den modernen Erfordernissen anzupassen und entsprechend umzubauen.

 Noë und Heubach verwiesen in diesem Zusammenhang auf eine gemeinsame Sitzung der CDU-Kreistagsfraktion mit Vertretern der CDU-Fraktion im Herrenberger Gemeinderat, des CDU-Stadtverbandes Herrenberg sowie des CDU-Kreisverbandes am 30. Januar 2013 im Krankenhaus Herrenberg. Schon damals sei klar und deutlich zum Ausdruck gekommen, dass die CDU, wie dargestellt, "an einem Strang zieht." Grundlage dieses Gespräches sei auch ein ausführliches Positionspapier des CDU-Stadtverbandes Herrenberg und der CDU-Gemeinderatsfraktion Herrenberg zur "Sicherung des Krankenhauses in Herrenberg" gewesen.

Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion und der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes plädierten ferner mit großem Nachdruck für eine breite öffentliche Diskussion nach Vorliegen der Medizinkonzeption im Herbst dieses Jahres. "Darin liegt der Schlüssel für die Zukunft unserer Krankenhäuser". Deshalb müsse die Konzeption vollinhaltlich auf den Tisch gelegt und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Ärztinnen und Ärzten der Krankenhäuser, mit den Gremien der Kommunen, gesellschaftlich-politischen Gruppierungen sowie mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden. Die zuständigen Gremien könnten danach auf der Grundlage und den Erkenntnissen und Ergebnissen dieser breit angelegten öffentlichen Diskussion die notwendigen Entscheidungen treffen. "Ein derartig breit angelegter Bürgerdialog ist unerlässlich, da die Steuerzahler - sprich die Bürgerinnen und Bürger - letztlich alles bezahlen müssen und das Krankenhauspersonal sowie die Patientinnen und Patienten Gewissheit darüber haben müssen, wie eine gesicherte Zukunft aussieht". Dies schließe die finanziellen Verpflichtungen von Land und Bund ausdrücklich mit ein, sagte Wolfgang Heubach. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass die CDU-Kreistagsfraktion bereits am 10. November vergangenen Jahres den wenig später vom Kreistagsplenum angenommenen Antrag eingebracht habe, entsprechende Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung durchzuführen. "Ohne diese Mitnahme der Menschen läuft meiner Ansicht nach nichts, denn man kann Patientenströme nicht in möglicherweise von oben verordneten Bahnen lenken. Das wäre ein Irrtum, denn die mündigen Bürgerinnen und Bürger entscheiden das selbstständig. Und gerade deshalb ist ein breiter Dialog und Informationsaustausch durch nichts zu ersetzen und einer folgenschweren Abstimmung mit den Füßen vorzuziehen", betonte Wolfgang Heubach.

Wie es in der Pressemitteilung des CDU-Kreisverbandes Böblingen abschließend heißt, haben die Mitglieder des CDU-Kreisvorstandes die von Helmut Noë und Wolfgang Heubach geforderte breite öffentliche Diskussion nach Vorliegen der Medizinkonzeption einstimmig begrüßt, unterstützt und gut geheißen.

 

 

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