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Wertvolle Einblicke in das Europäische Parlament bei Straßburg-Exkursion mit Sabine Kurtz

Zahlreiche Interessierte folgten am Dienstag der Einladung der CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz zu einer gemeinsamen Exkursion nach Straßburg. „Die Reise war hervorragend geeignet, um den eigenen Horizont zu erweitern und einen Einblick in die Arbeit des Europäischen Parlaments zu bekommen“, so Sabine Kurtz, die eine solche Fahrt zum ersten Mal ausgeschrieben hatte.

Im Mittelpunkt der Exkursion stand ein Gespräch mit Rainer Wieland, dem Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments und CDU-Europaabgeordneten für die Region Stuttgart. Im Dialog mit den 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Bedeutung und die Arbeitsweise der Europäischen Union warb er nachdrücklich für gegenseitiges Verständnis der verschiedenen Mitgliedstaaten: „Wir müssen ein Gespür für die Empfindlichkeiten und Sichtweisen anderer Länder haben, wenn wir gemeinsame Lösungen auf den Weg bringen wollen.“ Dabei sei es besonders wichtig, die Gründe hinter den Standpunkten einzelner Länder zu verstehen. Diese beruhten oftmals auf der Geschichte und der Kultur eines Landes. „Jedes Land hat seinen Platz auf der Landkarte, im Geschichtsbuch und auf der Wetterkarte“, so Rainer Wieland. Diese Erfahrungen prägten nicht nur die einzelnen Menschen, sondern auch die Nationen und deren Politik. So auch in Sachen Flüchtlingspolitik und der Frage, ob eine Aufnahmequote akzeptiert wird. Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments erklärte: „Angela Merkel ist den richtigen Weg gegangen. Denn es ist unsere Pflicht als Christen, Menschen in Not Schutz zu bieten“. Allerdings müsse zwischen Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten unterschieden werden und es gelte, abgelehnte Asylbewerber schneller zurückzuführen. Die derzeitige Situation stelle alle vor eine große Herausforderung. Er halte es für wichtig, Fehlanreize zu vermeiden und stattdessen auf finanzielle Unterstützung und Hilfe bei der Ausbildung im Ursprungsland zu setzen.

„Wir dürfen unseren Optimismus und Idealismus für ein auch in Zukunft funktionierendes gemeinsames Europa nicht verlieren“, stellte Sabine Kurtz zum Ende des Gesprächs fest. „Denn: 70 Jahre Frieden sind nicht selbstverständlich.“

Im Anschluss an den Besuch des Europäischen Parlaments stand eine Stadtführung durch das historische Straßburg auf dem Programm. „Über das große Interesse und die vielen interessanten Gespräche habe ich mich sehr gefreut“, betonte Sabine Kurtz zum Ende der Tagesfahrt. Sie plane eine Wiederholung der Exkursion, allein schon, um all jenen Gelegenheit zur Teilnahme zu geben, die sich dieses Mal mit einem Platz auf der Warteliste begnügen mussten.

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