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Victor Seiler, meine Meinung: Die Merkel von Herrenberg

Die Koalitionsverhandlungen stehen hinter uns, die Bundes CDU und die SPD haben sich zusammengerissen und jetzt kann endlich regiert werden. Doch ist es gut, weiter zu regieren obwohl es schlecht ist? Die letzten Jahre der großen Koalition haben Stagnation gelebt, die Wahl im September letzten Jahres hat dies auch bestraft. Doch es gäbe auch Alternativen, eine Minderheitsregierung. Man müsste sich zwar täglich neue Mehrheiten suchen, doch würde es die Demokratie beleben. Wir müssen hierbei nur mal nach Österreich schauen und sehen ganz klar das ein „weiter so“ die politischen Ränder weiter stärkt und es somit zu einer Zermalung der Volksparteien kommt. Es sei denn das Kabinett wird ausgetauscht, um es mit konstruktiven und frischen Köpfen zu ersetzen. Somit hätten die Bundesparteien schon zwei Alternativen zur Großen Koalition. Die Hoffnung besteht nun, das eine der beiden eintreffen wird.

Hier in Herrenberg haben wir ähnliche Probleme mit den Hauptverantwortlichen für die Stadt. Unser OB schafft es genauso, wie manch andere Parteivorsitzende, sich nicht auf die Inhalte zu konzentrieren, sondern auf ein moderieren. Mit dem Hauptanliegen, niemanden auf den Schlips zu treten. Nun könnte man meinen, dass es gut ist sich mit allen Perfekt zu verstehen, doch birgt dies auch die Gefahr der Stagnation, wie in der Bundespolitik auch. Hierbei könnte man jetzt zahlreiche Beispiele der Stagnation in Herrenberg benennen, doch kann man es auch an zwei Beispiele zeigen.

Die Erschließung des neuen Wohnbaugebiets in Herrenberg zieht sich, sie ist von der CDU genauso wie vom OB gewollt, doch die Grünen versuchen immer noch jungen Familien das Leben schwer zu machen, indem sie gegen das Wohnbaugebiet plädieren. Da muss man sich fragen was wichtiger ist, jungen Familien eine Perspektive zu schaffen und somit zusätzlichen Wohnraum zu schaffen oder eine grüne Wiese zu erhalten. Hier müsste der OB klare Kante für Familien zeigen, alles andere wäre der Verlust der Prioritätensetzung.

Ein weiteres Thema ist die Mobilitätsdebatte. Ein weiter Punkt der Gedanke der Grünen, alle Autos aus Herrenberg zu verbannen. Die CDU ist der Meinung, es kann nur beides gehen, sowohl Autos als auch Fahrräder. Man kann die Herrenberger doch nicht weiter gängeln, indem man nur aufs Fahrrad setzt, wo bleibt da der Gedanke an die Menschen, die Herrenberg von außerhalb besuchen wollen? Die Menschen, die es nicht schaffen ihren Einkauf mit dem Fahrrad nach Hause zu bringen, weil Wasserkisten dann doch zu schwer sind. Auch wenn jeder vernünftig denkende Mensch einen Kompromiss für sinnvoll hält, versucht unser OB seinen Unterstützern in spe wieder nicht auf den Schlips zu treten.

Man kann den Zusammenhang klar erkennen, eine Führungsschwäche ist in beiden zu sehen, die Frage ist nur wie lange es dauert bis die Vernunft einsetzt.

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