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Union Stammtisch im Schatten

Im Schatten, der Kult-Gaststätte in Affstätt, dem beschaulichen Teilort von Herrenberg, richtete die CDU Herrenberg gemeinsam mit der JU Herrenberg und Gäu ihren Stammtisch aus. Nachdem im Juni beim Unions Stammtisch Hansjörg Jung über aktuelle Themen in der Windkraft berichtete war im Juli unsere Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz zu Gast.

Sabine Kurtz MdL berichtete von aktuellen Themen aus der Landespolitik. Sie stellte dar, dass die CDU mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Innenminister Thomas Strobl und den weiteren CDU Ministern Susanne Eisenmann, Nicole Hoffmeister-Kraut, Peter Hauk und Guido Wolf in einer nicht immer einfachen Koalition mit den Grünen klar erkennbare CDU-Politik macht. „Die Handschrift der CDU ist in unseren Politikfeldern klar erkennbar“, stellte Sabine Kurtz selbstbewusst fest. Für die Anwesenden war es sehr interessant, von Sabine Kurtz Eindrücke aus dem Parlamentsalltag zu hören. Dabei ging sie auch auf ihre neuen Aufgaben als Vizepräsidentin des Landtags ein. „Wir freuen uns sehr, dass Sabine Kurtz jetzt auch als Vizepräsidentin des Landtags Politik repräsentiert“, so der Dank des CDU Vorsitzenden Swen Menzel an Sabine Kurtz.

In der anschließenden Fragerunde, von Victor Seiler moderiert, ging es selbst im Schatten heiß her. Die Asylpolitik stand im Mittelpunkt der Diskussion. Die Versammlung konfrontierte die Landtagsabgeordnete mit dem Eindruck, dass es nicht gelinge, Menschen mit abgelehnten Asylbescheiden, egal ob Gefährder, Terrorist oder „nur“ illegal im Aufenthalt, abzuschieben, obwohl die Union sowohl in Baden-Württemberg als auch im Bund den Innenminister stellt. Sabine Kurtz äußerte Verständnis für berechtigte Kritik, verwies auf die Komplexität der weit über die Grenzen der Landespolitik hinausgehenden Fragestellungen und gestand zu, dass es notwendig sei, die Glaubwürdigkeit in der Bevölkerung nicht zu verlieren. Allerdings, so Kurtz, gäbe es auch innerhalb der Bevölkerung sehr unterschiedliche Sichtweisen zu dem Thema. Nicht bei allen stoße eine Politik der kategorischen Härte auf Zustimmung, wie die Bildung einer „Union der Mitte“ in Bayern gerade zeige. Beim Thema Bildungspolitik begrüßte Sabine Kurtz die Vorgehensweise von Ministerin Susanne Eisenmann, da sie erfolgreich daran arbeite, in den Schulen wieder auf Leistung und Qualiltät zu setzen. Als Beispiel für , mehr ideologisch sinnfreie statt logisch sinnvolle Pädagogik kritisierte die Versammlung, dass man Kindern „Schreiben nach Gehör“ beigebracht hatte.

Nach diesem sehr gelungenen Abend und einer Flasche Wein für Sabine Kurtz, ausgesucht von der Wirtin des Hauses und überreicht vom JU Vorsitzenden Martin Weber, freut sich die CDU und JU in Herrenberg schon auf den nächsten Stammtisch. Swen Menzel und Martin Weber bedankten sich am Ende bei Sabine Kurtz und allen Gästen. Für Referenten und Gäste, alle politischen Themen und Fragen bleibt die CDU und JU in Herrenberg weiterhin klar in der Sache und konstruktiv im Austausch und in der Diskussion, auch am Stammtisch.

 


Swen Menzel, Victor Seiler

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