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Schießlärm an der Panzerkaserne Böblingen

Die Böblinger Bundestagsabgeordneten Clemens Binninger (CDU) und Dr. Florian Toncar (FDP) haben sich wegen des Schießlärms an der Panzerkaserne Böblingen an General Breedlove gewandt

Als ranghöchster amerikanischer General in Europa führt er das Oberkommando über die US-Gaststreitkräfte und hat zugleich das strategische NATO-Oberkommando inne. Das Gelände der Panzerkaserne Böblingen wird von den US-Gaststreitkräften für Schießübungen genutzt.

In Ihrem Schreiben drängen Binninger und Toncar auf bessere Lärmschutzmaßnahmen an der Panzerkaserne. Sie betonen, dass die von den dortigen Schießbahnen ausgehenden Lärmemissionen die gesetzlich zulässigen Grenzwerte weit überschreiten. "Der Betreiber einer lärmemittierenden Anlage ist für die Einhaltung des Grenzwerte und den Lärmschutz verantwortlich", so Binninger und Toncar in ihrem Schreiben an General Breedlove.

Binninger und Toncar waren in der Vergangenheit mehrmals bei den betroffenen Anwohnern auf dem Rauhen Kapf in Böblingen zu Gast und konnten sich so selbst ein Bild von dem Schießlärm machen. Nach Gesprächen mit den US-Gaststreitkräften, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, der Stadt Böblingen und der Gemeinde Schönaich konnten Lärmgutachten erstellt und konkrete Pläne für Lärmschutzmaßnahmen ausgearbeitet werden. Offen ist allerdings, wer für die Kosten der zum Lärmschutz angedachten Kassettendecken aufkommen soll.

Für Binninger und Toncar ist die Antwort klar: "Angesichts von Investitionen der Amerikaner in dreistelliger Millionenhöhe auf dem Gelände der Panzerkaserne müssen sie auch Geld für Lärmschutz an den Schießbahnen bereitstellen", meint Binninger. "Hier gilt das Verursacherprinzip", ergänzt Toncar. Wer eine Schießbahn neben einem Wohngebiet betreibe, sei selbstverständlich auch für den Lärmschutz verantwortlich.
 

 

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