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Religionsbeauftragter Markus Grübel spricht über Religionsfreiheit in der Welt

Über 70 Besucherinnen und Besucher nahmen an der Diskussionsveranstaltung mit dem Beauftragten der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit in Rutesheim teil.

Markus Grübel war der Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz, des Evangelischen Arbeitskreises der CDU im Kreis Böblingen und des CDU-Stadtverbandes Rutesheim in den vollbesetzten Bürgersaal nach Rutesheim gefolgt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz und einem Grußwort der Rutesheimer Bürgermeisterin, Susanne Widmaier, ergriff der Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU im Kreis Böblingen und Theologe, Dr. Christian Herrmann, das Wort und betonte: „Glauben und religiöses Leben haben immer auch eine öffentliche Seite. Die Freiheit der Religionsausübung nützt nicht nur den Religionen, sondern auch dem Staat. Nur so wird die Politik davor bewahrt, selbst zur Religion zu werden. Ein unideologischer, sachorientierter Politikstil wird durch Religionsfreiheit möglich.“

Zu Beginn seines Vortrages betonte der Religionsbeauftragte der Bundesregierung, dass Religionsfreiheit ein fundamentales Menschenrecht sei. Danach stellte Markus Grübel seine Aufgabenfelder als Religionsbeauftragter vor und informierte über Verletzungen der Religionsfreiheit in der Welt. Wie der „Open Doors Verfolgungsindex 2019“ zeigt, komme es in vielen Ländern zu Verletzungen der Religionsfreiheit. Als Gründe führte der Religionsbeauftragte unter anderem die Verankerung einer Staatsreligion, die Einschränkung der Möglichkeit eine Religion zu wechseln oder eine Religion öffentlich auszuüben, Diskriminierungen auf Grund von Religion sowie Gewalt durch staatliche und nichtstaatliche Akteure an. Markus Grübel betonte daraufhin die gezielten Maßnahmen der Bundesregierung für Religionsfreiheit in der Welt. Am Ende seines Vortrages appellierte er an ein friedliches und tolerantes Miteinander: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“ In der anschließenden Diskussion, die Marc Biadacz moderierte, wurden vor allem Beispiele von Christenverfolgungen in der Welt, das Verhältnis zwischen Staat und Kirche, insbesondere in Bezug auf die Ausgestaltung des Religionsunterrichtes in Schulen und Radikalisierungstendenzen in Religionen thematisiert.

 „Ich freue mich, dass so viele Gäste zu unserer Diskussionsveranstaltung nach Rutesheim gekommen sind, um mit dem Beauftragten der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit zu diskutieren. Markus Grübel hat sich sehr viel Zeit genommen und mit seinem fundierten Fachwissen die Fragen der Besucher beantwortet. Eines hat sich heute Abend gezeigt, wir alle können zur Religionsfreiheit in der Welt beitragen, indem wir unseren Mitmenschen gegenüber offen und tolerant auftreten“, so Marc Biadacz zum Abschluss der Veranstaltung. Nach einer fast dreistündigen Diskussion bedankte sich der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Rutesheim, Reinhart Boehm, mit einem Präsent beim Religionsbeauftragten Markus Grübel.

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