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Landwirtschaft ist Heimat

„Regionale Landwirtschaft ist Heimat“, ist für Swen Menzel, Herrenbergs CDU-Vorsitzender und Kandidat für die CDU-Landtagsnominierung im Wahlkreis 6 (Leonberg – Weil der Stadt – Herrenberg), klar. Die Bedeutung heimischer Landwirtschaft ist für die Versorgung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, Umweltschutz und Landschaftspflege sehr hoch.

 Gemeinsam mit Landwirt und CDU-Kreisrat Andreas Kindler ging Swen Menzel auf dem Kindlerhof in Renningen den Herausforderungen und Anforderungen an die regionale Landwirtschaft nach. In der Diskussion mit CDU-Mitgliedern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern war natürlich der Schlachthof in Gärtringen ein großes Thema. Dass Tierschutz höchste Priorität haben muss, Verfehlungen einzelner Mitarbeiter und strukturelle Mängel unterschieden und abgestellt werden müssen, darüber bestand große Einigkeit. Ein regionaler Schlachthof ist für die Landwirte und Metzger in unserer Region wichtig. „Deshalb darf die vorübergehende Schließung des Schlachthofs in Gärtringen darf nicht die endgültige Schließung bedeuten“, so Swen Menzel. „Längere Transporte weit entfernten Schlachthöfen sind für die Tiere und auch für die CO2-Bilanz keine Lösung.“

Und regionale Landwirtschaft zu erhalten und zu unterstützen fängt beim Verbraucher an. Hochwertige regionale Lebensmittel kann man vor Ort beim Bauern, in Hofläden, teilweise auch in Lebensmittelmärkten kaufen. „Im Supermarkt erkenne ich als Verbraucher aber oft nicht die Qualität eines Produkts, nur teurer muss nicht hochwertiger sein“, so Swen Menzel. Bei verarbeiteten Lebensmitteln braucht der Hersteller nicht kennzeichnen, woher die Rohstoffe stammen. Hier ist eine bessere Kennzeichnungspflicht notwendig. „Heimische Lebensmittel stehen in Konkurrenz mit Produkten aus dem Ausland, mit Lebensmitteln, die dort zu niedrigeren Standards produziert werden dürfen“, kritisiert Andreas Kindler. Der Trend zu Großproduzenten ist daher betriebswirtschaftlich, aber eben auch politisch bedingt. Komplexe EU-Vorgaben, Bürokratie, die auf Bundes- und Landesebene teils noch verschärft werden, gilt es daher zu hinterfragen. Mit dem Ziel einer fairen Wettbewerbsfähigkeit für die heimische Landwirtschaft.

Perspektiven für die heimische Landwirschaft zu erhalten und zu schaffen ist eine politisch zentrale Zukunftsfrage für Swen Menzel. „Wir brauchen Handlungsspielraum für wirtschaftliches Handeln und müssen konkret hinterfragen, wo wir nicht notwendige Bürokratie zurückdrehen können – und diese dann auch zurückdrehen.“ Beim anschließenden Hofrundgang konnten sich die Teilnehmer auch über die kreative Umsetzung der Diversifizierung in einem landwirtschaftlichen Betrieb überzeugen. Auf dem Kindlerhof kann man beispielsweise Pferdeboxen mieten und Hochzeiten feiern. Die Runde entschied sich für eine Partie Swingolf zum Ausklang eines interessanten Tages rund um die regionale Landwirtschaft.

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