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KPSRF – Handeln statt reden

Die CDU in Herrenberg hat interessierte Mitglieder und Bürger zur KPSRF (Kommunalpolitische Schlepperrundfahrt) eingeladen.„Politik lebt vom Austausch, vom Dialog, vom Mitmachen. Wir stehen mehr denn je vor wichtigen politischen Entscheidungen und wollen alle interessierten Menschen direkt vor Ort mitnehmen“, stellte der CDU Vorsitzende Swen Menzel die Idee der KPSRF dar, die mittlerweile traditionell jährlich vom CDU Stadtverband Herrenberg und der CDU Gemeinderatsfraktion durchgeführt wird.

Mit Schlepper und Hänger begann die Fahrt auf dem Stadthallen Parkplatz in Herrenberg. Der CDU Stadt- und Kreisrat Dieter führte durch das kommunalpolitische Programm, erklärte die einzelnen Stationen und stand für Fragen und Anregungen ebenso zur Verfügung wie der CDU Stadtrat und Schlepperfahrer Markus Speer. Wichtige Stationen waren der geplante neue Standort für die Aussiedlung des Reitvereins, die kommende Polizeischule auf dem ehemaligen IBM Schulungsgelände und das neue Gewerbegebiet Binsenkolben in Kuppingen. Auch die Schaffung von Wohnraum war ein Schwerpunkt, durch das umgesetzte Baugebiet in Affstätt, das mögliches Baugebiet Mühläcker in Kuppingen sowie entstehende Entwicklungsperspektiven des „Leibfried-Geländes“ und „BayWa-Geländes“.

Die Herausforderungen der Innenstadtentwicklung für Herrenberg wurde u.a. am Standort Volksbank in der Hindenburgstraße deutlich. Hier besteht Potential, Wohn- und Geschäftsfläche, aber auch ein innerstädtisches Parkhaus zu errichten. „Vor allem Parkfläche ist in Herrenberg zu wenig vorhanden, hier gäbe es Ansätze der Verbesserung“, stellte Dieter Haarer dar. Auf Unverständnis aller KPSRF-Teilnehmer stieß, dass die weiteren Gemeinderatsfraktionen und die Verwaltung nicht mehr Druck für mehr Parkraum machen. „Es ist von Teilen der Politik ideologisch gewünscht, sich gegen Autos und gegen Parkraum zu stellen. Aber niemand wird sein Auto verkaufen, weil es irgendein Politiker in Herrenberg so will. Vielmehr fährt man dann nicht mehr nach Herrenberg, sondern nach Nagold oder Böblingen zum Geld ausgeben“, fasste Swen Menzel die Stimmungslage der KPSRF und Problematik für Herrenbergs Stadtentwicklung zusammen. Das vom Bund geförderte Modellprojekt zum Thema Verkehr und Emissionsreduzierung in Herrenberg wird von der CDU ausdrücklich begrüßt, vor den genannten Hintergründen dabei konstruktiv-kritisch begleitet werden.

„Handeln statt reden“, fasste CDU Stadtrat Markus Speer die entscheidende Herausforderung für die Zukunft Herrenberg zusammen. „Statt runden Tischen und endlosen Diskussionen erwartet die CDU die Fokussierung auf konkrete Ziele und deren Umsetzung“, ergänzt Swen Menzel. Für die Kommunalwahl 2019 will die CDU hier klare Vorstellungen formulieren, auch mit den Anregungen und Ideen aus der KPSRF. U.a. der Stv. CDU Vorsitzende Rainer Stefanek, die CDU Vorstandsmitglieder Irene Glaser und Meinhard Ober sowie der CDU Kreisvorsitzende Michael Moroff und CDU Regionalrätin Regina Wagner brachten bei der KPSRF ihre Ideen dazu mit ein.

 

-Swen Menzel-

 

 

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