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  • CDU KV Böblingen
  • Matthias Kauffmann

Jahresrückblick

das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu. Es stellte uns vor große Herausforderungen. Ich habe den Eindruck, dass sich die Zeit, in der wir leben, in einem ständigen Krisenmodus befindet: Bankenkrise, Finanzkrise, Griechenlandkrise, Flüchtlingskrise. In den zahlreichen Veranstaltungen, die der CDU Kreisverband Böblingen für die Bürgerinnen und Bürger und unsere Mitglieder organisiert hat, habe ich deutlich die Ängste und Sorgen der Menschen spüren können. Wir haben dies beim Bildungskongress, dem CDU Sommerfest, bei der Diskussionsrunde zum Thema „Griechenland“ mit Rainer Wieland MdEP sowie der Podiumsdiskussion zum Thema „Asyl“ deutlich gespürt.

Seit September dieses Jahres wird über kein anderes Thema mehr gesprochen als über das Flüchtlingsthema. Und wenn nun in einem Jahr fast 1 Million Flüchtlinge nach Deutschland kommen, bleibt das nicht ohne Konsequenzen für Deutschland. Unser Land wird sich dadurch ändern. Es ist bemerkenswert, wieviel ehrenamtliches Engagement es in Deutschland gibt und wie viele Menschen sich in unserem Kreis enorm einsetzen. Dies macht mich stolz, da ich sehe, dass in unserem Land christliche Nächstenliebe und christliche Barmherzigkeit tatsächlich gelebt wird. Aber dennoch weiß ich, dass Deutschland das Problem allein nicht lösen kann. Es braucht eine realistische Antwort auf das Thema des Flüchtlingsstroms. Hier ist Europa gefordert, die Außengrenzen müssen gesichert werden. Wir brauchen Solidarität unter den europäischen Staaten. Ansonsten ist die Idee eines Vereinten Europas gescheitert. Angela Merkel kämpft hierfür und setzt sich hierfür ein. Es muss jedoch auch klar festgestellt werden, dass es natürlich eine Obergrenze für Asyl gibt. Diese ist dann erreicht, wenn die Belastbarkeitsgrenze eines Staates erreicht ist. Die Wahrheit ist aber auch, dass der Zustrom der Flüchtlinge nicht so schnell beendet sein wird. Nur durch wirksame Grenzkontrollen an den Außengrenzen der EU und durch eine kritische Prüfung kann die Flüchtlingskrise gelöst werden. Klar muss aber auch festgestellt werden, dass wir selber viel zu lange weggeschaut haben. In der Zeit, in dem das Flüchtlingsproblem bereits bestand und die Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Italien gekommen sind, hat sich Deutschland zu wenig eingesetzt. Erst als die Außenpolitik zur Innenpolitik wurde, ist man hierzulande erwacht. Das Problem muss an der Wurzel gefasst werden. Der Grundkonflikt besteht zwischen den Schiiten und den Sunniten. Hier muss ein Glaubensfrieden geschlossen werden, ähnlich dem Westfälischen Frieden, der damals den 30jähren Krieg zwischen Protestanten und Katholiken beendet hat. Schnelle Lösungen wird es hier jedoch nicht geben.

An dieser Stelle möchte ich mich noch allen Mitgliedern recht herzlich danken. Sie ermöglichen durch Ihr ehrenamtliches Engagement und Ihre Mitgliedsbeiträge, dass unsere Partei in der Form existiert, wie sie es tut. Wir sind für den kommenden Wahlkampf gut aufgestellt mit unseren Kandidaten Sabine Kurtz und Paul Nemeth. Gemeinsam mit Ihnen werden wir geschlossen in die Wahl gehen, um der Bevormundungspolitik von Grün-Rot ein Ende zu bereiten.

Ich möchte Ihnen besinnliche Weihnachtsfeiertage und ein gutes, gesegnetes Neues Jahr wünschen.

Beste Grüße

Ihr Matthias Kauffmann

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