CDU Herrenberg, Nufringen und Deckenpfronn Logo

Aktuelles

  • CDU KV Böblingen
  • Sabine Kurtz
  • Paul Nemeth
  • Matthias Kauffmann

Großer Erfolg der Veranstaltung 50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen

Am 13.10.2015 fand auf Einladung des CDU Kreisverbands und des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) eine Podiumsdiskussion zum Thema „50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen“ im Hänssler-Verlag in Holzgerlingen statt

Begrüßt wurde das Auditorium vom EAK-Kreisvorsitzenden Reinhart Boehm. Herr Boehm würdigte die Leistung von Monika Reichardt, die die gesamte Veranstaltung organisiert hat. Die Landtagsabgeordnete und EAK-Landesvorsitzende sprach ein Grußwort, in dem sie die Bedeutung der deutsch-israelischen Beziehungen bis zum heutigen Tag hervorhob. Anschließend sprach Herr Dr. Johannes Gerster ein Impulsreferat. Herr Dr. Gerster wurde 1941 geboren und war lange Zeit für die CDU im Bundestag sowie im rheinland-pfälzischen Landtag. Er engagiert sich seit langem für die deutsch-israelischen Beziehungen und war Vorstandsmitglied der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe. Von 1997 bis 2006 leitete er das Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Jerusalem. Er tritt vehement für die Existenzrechte Israels ein und befürwortet ebenfalls die palästinensische Staatsgründung. „Es ist nunmehr 60 Jahre her, dass das jüdische Volk und die Überlebenden des Holocaust ein eigenes Land erhielten“, so Gerster. Gerade auch deswegen war die Geschichte nicht frei von Gewalt. Die demokratischen Errungenschaften, die Israel erreicht hat, sind beispielhaft in der Region und einzigartig. Israel ist umgeben von autogratischen und diktatorischen Regimen. Gleichwohl betonte Gerster, dass die Wahrnehmung Israels in Deutschland häufig von Unverständnis oder gar Ablehnung geprägt ist. Der iranische  Präsident Ahmadinedschad stellt das Existenzrecht Israels infrage. Dies ist eine tägliche Herausforderung, der keine andere Demokratie auf der Welt sich stetig stellen muss. Die Verteidigung und Unterstützung der Demokratie in Israel ist eine ganz besonders wichtige Aufgabe für Deutschland, sie ist aber noch mehr, so Gerster, „Verantwortung gegenüber dem israelischen Volk“.

Anschließend wurde diskutiert über die Thesen von Dr. Johannes Gerster. Herr Dr. Kauffmann sprach das Schlusswort und sprach dabei über seine eigenen Erfahrungen in Israel. In keinem anderen Land habe er in öffentlichen Verkehrsmitteln mehr junge Menschen gesehen, die den Militärdienst leisten und allesamt Waffen tragen. Israel ist ein Land, geprägt durch Angst um die eigene Existenz.

Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Der Kreisvorsitzende bedankte sich bei allen Teilnehmern.

Zum Seitenanfang