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CDU-Fraktion stellt Antrag auf sofortige Umrüstung auf konventionelle Wasseraufbereitung

Herrenberg. Die CDU-Stadtratsfraktion hat sich entschlossen die sofortige Umstellung der Wasseraufbereitung im Herrenberger Freibad von "naturnahem" auf konventionellen Betrieb zu beantragen.

Nur durch die Umstellung sei sicherzustellen, dass alle Mängel nachhaltig beseitigt werden und endlich ein geregelter Badebetrieb einkehren kann. Damit werde dem Wunsch der Herrenberger nach einem attraktiven, modernen und vor allem störungsfrei funktionierenden Bad Rechnung getragen. Die Kosten sollen von den verursachenden Planern getragen werden.

 

Aus der Begründung des Antrags:

Seit der Eröffnung im Mai 2015 musste das neuerbaute Freibad in Herrenberg bereits 4 Mal auf Grund einer überhöhten Belastung mit Pseudomonas aeruginosa Keimen vom Gesundheitsamt geschlossen werden. Über einen großen Zeitraum in den Sommermonaten 2015 und 2016 war daher kein Freibadbesuch möglich. Der Imageschaden für die Stadt Herrenberg ist enorm. Das Vertrauen in die neue Technologie ist nachhaltig gestört. Viele Badegäste sind in andere Freibäder abgewandert. Die große Anzahl von Schließtagen führen zu enormen Einnahmeausfällen. Die Investition von 5,7 Mio. Euro zeigt nicht den gewünschten Nutzen.

 

Mit dieser Entscheidung endet die Geduld der CDU-Stadtratsfunktion die den naturnahen Betrieb unter der Bedingung, dass ein geregelter Badebetrieb möglich sei, mittrug. Dies war nicht der Fall. Peinlicher Höhepunkt des PR-Desasters war die Berichterstattung der ZDF Sendung "Hammer der Woche" die das Versagen der Stadtverwaltung weithin bekannt machte. Bis heute konnten die Gründe für das Versagen der neuen, grünen Technologie nicht abschließend geklärt werden.

Der CDU-Stadtverband Herrenberg unterstützt unsere Vertreter im Herrenberger Gemeinderat vorbehaltslos.

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