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Zweite Straßburg-Exkursion von Sabine Kurtz: Starkes Interesse an der Europäischen Union

Auch in diesem Jahr nahmen wieder zahlreiche Interessierte an der Exkursion nach Straßburg teil, welche die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz bereits zum zweiten Mal durchführte. „Es ist schön, dass wieder so viele Menschen die Gelegenheit genutzt haben, um auf diese Weise informative Einblicke in die Arbeit des Europäischen Parlaments zu bekommen“, so Sabine Kurtz, die sich selber als „überzeugte Europäerin“ bezeichnete. Die Reise sei eine gute Möglichkeit gewesen, um einen Blick über den Tellerrand zu werfen und sich mit der europäischen Politik auseinanderzusetzen.

Ein Höhepunkt der Straßburg-Fahrt war das Gespräch mit Rainer Wieland, dem Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments und CDU-Europaabgeordneten für die Region Stuttgart. Eindrücklich erläuterte er den 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern seine Arbeit und die Bedeutung der Europäischen Union. Anschließend wurde lebhaft über aktuelle europapolitische Themen diskutiert, wie die Zukunft des Euros, die Flüchtlingssituation und die Frage nach einem europäischen Finanzminister. Im Dialog betonte Rainer Wieland die wachsende Zustimmung für Europa in vielen Mitgliedsstaaten, auch in Deutschland. „Der Brexit hat dazu geführt, dass sich viele Menschen stärker mit der Europäischen Union auseinandersetzen“, so der Europaabgeordnete. Und Deutschland profitiere am meisten von der Europäischen Union, denn die anderen Mitgliedsländer seien wichtige Absatzmärkte. „Deutschland ist nicht der Zahlmeister Europas“, stellte Rainer Wieland dabei klar. Setze man die Beiträge der Nettozahler ins Verhältnis zu ihrer Bevölkerungszahl, so habe Deutschland im Jahre 2015 mit 176 Euro pro Kopf auf Platz 4 hinter Schweden, Niederlande und dem Vereinigten Königreich gelegen.

Im Umgang mit anderen Mitgliedsstaaten warb der Vizepräsident des Europäischen Parlaments für gegenseitiges Verständnis und Zurückhaltung hinsichtlich nationaler Verantwortlichkeiten wie zum Beispiel im Konflikt um Katalonien. „Eine funktionierende Europäische Union, die auch in Zukunft als Garant für Frieden steht, ist für uns von großer Bedeutung“, betonte Sabine Kurtz zum Ende des Gesprächs. 

Im Anschluss an den Besuch des Europäischen Parlaments fand eine Stadtführung durch das historische Straßburg und die modernen neuen Stadtviertel statt. „Über die vielen interessanten Gespräche heute habe ich mich sehr gefreut“, so Sabine Kurtz nach der Tagesfahrt. Die große Nachfrage zeige, dass das Interesse der Menschen an Europa nach wie vor hoch sei. 

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